Die Ausbildung:
Sporttbootführerschein Binnen und See (Motor): Mit dem SBF Binnen darf man Boote/Yachten bis 15m Länge und beliebiger Motorisierung auf allen Binnenwasserstraßen bewegen („führen“). Der SBF See hat keine Längenbeschränkung und ist in Deutschland vorgeschrieben für Seewasserstraßen (z.B. Nord-/Ostseeküste, Elbe ab Hamburg,…). Was aber noch wichtiger/interessanter ist: Wenn man im Urlaub an der Küste (z.B. Mittelmeer) mal ein größeres Motorboot chartern will, wird der SBF See immer öfter von den Vermietern/Vercharterern verlangt. Neben den Sportbootführerscheinen gibt es noch weitere Befähigungsnachweise und Führerscheine. Wichtig ist: Die Prüfung ist nur der Endpunkt und der logische Abschluss einer guten Ausbildung.
Revier: Wir leben in einer Region, die nicht nur von Flüssen geprägt ist, sondern auch viele Leute von außerhalb anzieht. Unsere Region ist eines der schönsten Wassersportreviere und ein „Hot-Spot“. Viele Wassersportbegeiserte kommen von weit her, um hier in der Region Mittelrhein ihrem Sport nachzugehen. Da es jedoch auch viel gewerbliche Schifffahrt gibt, benötigt man bei uns einen Sportbootführerschein, um Boote mit mehr als 3,7 KW (5 PS) bewegen zu dürfen. Es ist beabsichtigt, diese Grenze auf 15 PS zu erhöhen (geplant ab 2013).
Ausbildung: Die Ausbildung gliedert sich in Theorie und Praxis. Theorie findet abends statt, Praxis an Wochenenden und ebenfalls abends in der Woche. Es besteht auch die Möglichkeit, die Ausbildung “komprimiert” an zwei Wochenenden zu machen.Wichtig ist mir, dass Ihr Spaß habt und genug Praxis übt, um später nicht nur einen „Schein“ zu haben, sondern auch ein Boot sicher (!) führen zu können.
Inhalte: Die Ausbildung, wie auch die Prüfunf, gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. An den Theorie-Abenden gibt es in der Regel auch einiges über Wasserstraßen, Hintergründe und „Schtorries“ zu hören/sehen.
Keine Panik: Das alles liest sich heftiger, als es tatsächlich ist, die Knoten werden wir ausgiebig üben.
Generell gilt übrigens: Job und Familie gehen vor. Es soll vor allem Spaß machen. Aber: Wer zu oft (insbes. bei der Praxis) fehlt, macht bei mir keine Prüfung. Ich lass keinen Prüfung machen, der nicht fahren kann und damit eine Gefahr für sich und andere darstellt. Wenn´s eng wird, schieben wir halt “Sonderschichten”.
Die Crew der Ausbilder:
- Christof Furch: SBF Binnen Motor und Segeln, SBF See, SKS, UBI, SRC, Rettungsbootführer FF RLP
- Lothar Reif: SBF Binnen Motor, UBI, Radarpatent Rhein,
Rettungsbootführer FF RLP - Jörg Wynands: SBF Binnen Motor, SBF See
- Marco Brück: SBF Binnen Motor, SBF See
Die Ausbildungsboote:
- Arbeitsboot/Konsolenboot “Aluboot”
Hersteller/Marke: OMC – Rumpfmaterial: Aluminium – Gewicht: ca. 150 kg – BJ: 1995
Motor: Evinrude 30 PS 2-Takter – Geschwindigkeit: ca. 50 km/h (= ca. 27 Knoten)
Länge: 4,85 m – Breite: 1,40 m- Tiefgang: 25 cm – 6 Personen
Das Aluboot ist sehr robust, kippstabil, gutmütig und bietet eine sehr gute Sicht. - Festrumpfschlauchboot “AVON” Searider SR4
Hersteller/Marke: Avon – Rumpfmaterial: GFK und Hypalon – Gewicht: ca. 200 kg
Motor: Yamaha 40 PS 2-Takter – Geschwindigkeit: ca. 70 km/h (= ca. 37,8 Knoten)
Länge: 4,00 m – Breite: 2,80 m- Tiefgang: 30 cm – 2 + 6 Personen
Das Festrumpfschlauboot ist extrem rauwassertauglich, hat einen ausgeprägten V-Doppelrumpf und Seezulassung. - Pilotboat “Finnmaster” 530 MC
Hersteller/Marke: Finnmaster – Rumpfmaterial: GFK – Gewicht: ca. 300 kg
Motor: Mariner 50 PS 4-Takter – Geschwindigkeit: ca. 65 km/h (= ca. 35 Knoten)
Länge: 5,30 m – Breite: 2,10 m- Tiefgang: 50 cm – 4 + 2 Personen
Das GFK-Pilotboat hat beine regenfeste Mittelkabine, ist extrem rauwassertauglich, hat einen ausgeprägten V-Rumpf und Seezulassung.